MTV Gr. Lafferde - VfL Lehre 35:40 (15:21)

Am Faschingssonntag traten die Gäste des VfL Lehre am Lafferder Busch zum Rückrundenspiel an. Schon im Vorfeld waren die Lafferder Jungs gewarnt vor den hoch gewachsenen Gegnern und deren robuster Spielweise.

Das Spiel begann auf Augenhöhe mit wechselnder Führung. In der ersten Hälfte bekamen wir den wurfgewaltigsten Rückraumspieler nicht so richtig in den Griff, erst als er mit einer engen Manndeckung bewacht wurde kam Entlastung zustande. Dies behielten wir bis zum Spielende so bei. Im Angriff glänzten Liam Serverling, Niklas Misch mit sehenswerten Anspielen und Toren. Lehre nutzte unsere, teilweise unnötigen, Ballverluste zu schnellen Gegentoren. Es ging mit 15:21 in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff kam Simon Schmidt zu Einsatz, er sorgte zusätzlich für eine Druckerhöhung im Angriffsspiel. Die Gegner hatten Probleme sich auf die einzelnen Positionen zu konzentrieren und so gelangen einige sehr schöne Anspiele mit Torerfolgen. In der 32. Spielminute wurde der Abstand auf 24:27 verringert, man konnte nun hoffen das wir Schlagdistanz waren. Leider erfüllten sich diese Hoffnungen nicht und Lehre vergrößerte den Vorsprung auf einen 8 Tore Abstand. In dieser Zeit gab es leichte Irritierungen auf beiden Seiten durch verschiedene Schiedsrichterentscheidungen, die nicht leicht zu verstehen waren. Mit fortlaufender Spielzeit in Kombination mit diesen Entscheidungen wurde das Spiel ruppiger und die Entscheidungen nicht besser. Lehre konnte ihren Stiefel durchziehen und gewannen mit 40:35.

Fazit zum Spiel:

„Wir müssen unser Lazarett wieder kleiner gestalten, am besten ganz auflösen. In den nächsten Spielen brauchen wir wieder alle voll einsetzbar an Bord, sollte das nicht so werden kann es düster mit unserer Tabellenposition werden. Auch unsere Torwartunterstützung Torben Stähr steigert sich stetig und hat einige scharfe Rückraumwürfe gut entschärft.“

Stähr - Arlt, Mewes (5), Misch (8), Woltering (4), Damian S. (1), Busse (1), Schmidt (6), Wenhake, Sieverling (10), Krusch.